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So sind die neuen 100- und 200-Euro-Scheine

Die Europäische Zentral­bank führt neue 100- und 200-Euro-Bank­noten ein und vervoll­ständigt damit die zweite Europa-Serie. Hier erfahren Sie alles Wissens­werte rund um die neuen Geld­scheine.

Seit wann gibt es die neue Europa-Banknoten­serie?

Den Start machte die neue 5-Euro-Bank­note am 2. Mai 2013. Es folgten der neue 10-Euro-Schein im September 2014 und im Folgejahr der neue 20-Euro-Schein. 2017 wurde der neue 50-Euro-Schein einge­führt. Am 17. September 2018 stellte die Europäische Zentral­bank die zweite Generation der 100- und 200-Euro-Bank­noten vor.
 

Warum gibt es die neuen Euro-Bank­noten?

Nach einer gewissen Zeit­spanne müssen auch Bank­noten an die neuen technischen Möglich­keiten angepasst werden. Nur so kann gewähr­leistet werden, dass sie den neuesten Sicherheits­standards gerecht werden. Das Fälschen der Geld­scheine wird so für Betrüger erschwert.

Welche Neu­heiten bringen die Bank­noten mit sich?

Alle Euro-Bank­noten der zweiten Generation brachten Neuerungen mit sich. Auch bei den 100- und 200-Euro-Bank­noten gibt es Änderungen. Wie bei den 20- und 50-Euro-Noten enthalten auch die über­arbeiteten Scheine ein Wasser­zeichen und ein „Porträt­fenster“ der Figur Europa.

Doch die neuen 100- und 200-Euro-Scheine haben auch etwas ganz Besonderes: Auf dem Folien­streifen befindet sich ein soge­nanntes „Satelliten-Hologramm“. Man bezeichnet es so, weil sich Euro-Zeichen satelliten­artig um die Wert­zahl bewegen, wenn man die Scheine kippt. Die Smaragd­zahl, welche bisher nur Ihre Farbe beim Kippen geändert hat, wurde auch überarbeitet. Bei den neuen hoch­wertigeren Scheinen sind Euro-Symbole auf der Smaragd­zahl zu erkennen.

Zudem wurde die Höhe der neuen 100- und 200-Euro-Bank­noten verringert. Sie sind nun genauso hoch wie die 50-Euro-Note. Die Scheine passen dadurch besser ins Porte­monnaie, knicken weniger und nutzen sich nicht so schnell ab. Die Breite der Scheine unter­scheidet sich aber weiter­hin, sodass man von der Breite der Bank­noten den Wert der Scheine ableiten kann.
 

Warum sind die höheren Bank­noten nicht lackiert?

Lediglich die zwei kleinsten Bank­noten, also die Fünf- und Zehn Euro-Scheine der zweiten Euro-Serie, sind mit einem Spezial­lack über­zogen. Dadurch sollen die kleineren Stücke­lungen halt­barer gemacht werden, denn diese wechseln besonders oft den Besitzer und nutzen dadurch schneller ab. Bei den höheren Bank­noten­werten verzichtet man auf den Spezial­lack, da man von einer geringeren Ab­nutzung ausgeht.
 

Welchen Anteil haben die 100- und 200-Euro-Bank­noten im Euro­raum?

Derzeit befinden sich rund 21,7 Milliarden Euro-Scheine im Umlauf. Davon sind rund 2,7 Milliarden Stück 100-Euro-Bank­noten, was einen Anteil von etwa 12 Prozent der im Umlauf befindlichen Scheine ausmacht. Hin­gegen ist die Anzahl der im Umlauf befindlichen 200-Euro-Scheine recht gering, es sind knapp 251 Millionen Stück. Das macht lediglich rund 1 Prozent aus.

Betrachtet man aber die Höhe der finanziellen Werte der 100- und 200-Euro-Bank­noten, zeigt sich ein anderes Bild. Mit einem Gesamtwert von rund 300 Milliarden Euro, machen die zwei Bank­noten rund ein Viertel des Wertes aller sich im Umlauf befindlichen Bank­noten aus.

Der 100-Euro-Schein ist, nach dem 50-Euro-Schein, die zweit­wichtigste Bank­note im gesamten Euro­raum. In Deutschland ist hingegen der 20-Euro-Schein von größerer Bedeutung. Die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen 100-Euro-Scheine steigt um rund 7,3 Prozent pro Jahr.
 

Wann kommen die neuen Scheine in Umlauf?

Die neuen 100- und 200-Euro-Bank­noten werden am 28. Mai 2019 in Umlauf gebracht. Zuvor sollen Polizei, Banken, Händler und Automaten­hersteller die Möglich­keit bekommen, Geräte und Personal auf die neuen Bank­noten einzu­stellen. Als der neue Fünf-Euro-Schein im Jahr 2013 als Vorreiter in Umlauf gebracht wurde, kam es teil­weise zu Annahme­problemen.

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