Anmelden
DE

Vier Fragen an

Rainer Arens

Vier Fragen an

Rainer Arens

100 Tage als neuer
Vorstandsvorsitzender im Amt

1. Herr Arens, am 21. Dezember 2017 wurden Sie vom Verwaltungsrat zum Vorsitzenden des Vorstands der Sparkasse Heidelberg gewählt. Das Amt traten Sie zum 1. Januar 2018 an. Wie haben Sie die ersten 100 Tage an der Spitze Ihres Hauses erlebt?

Der Beginn und die Vorgeschichte zur Wahl waren schon etwas turbulent, denn wer hätte mit einer derart plötzlichen Veränderung durch die Wahl meines Vorgängers, Helmut Schleweis, zum Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands in Berlin am 20. Dezember 2017 gerechnet.

Natürlich bestand nun ein gewisser Zeitdruck, sich mit einer Nachfolgeregelung für unser Haus zu beschäftigen. Aber die Gremien haben hier professionell und zeitnah gehandelt und die Kontinuität und Stabilität bei der Sparkasse Heidelberg - gerade auch gegenüber den Kundinnen und Kunden - sichergestellt.

Über das große Vertrauen, mir die verantwortungsvolle Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden zu übertragen, habe ich mich wirklich sehr gefreut. Und mit meinen Kollegen Bernd Wochele und Thomas Lorenz habe ich mich gleich daran gemacht, alle notwendigen innerbetrieblichen Weichen für die neue Konstellation zu stellen. Denn schließlich war eines für uns ganz besonders wichtig: Unsere Kundinnen und Kunden sollten den Übergang idealerweise gar nicht spüren. Und das ist uns - glaube ich - gut gelungen.

 

2. Was haben Sie mit der Sparkasse Heidelberg nun vor?

Wir werden uns auch weiterhin umfassend auf die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden konzentrieren, als Wegbegleiter in allen Finanzfragen - für die Menschen, den Mittelstand und die Kommunen in unserer Region. Und das vor Ort mit optimaler persönlicher Beratung. Zudem werden wir das Beste aus der Digitalen Welt für schnelle und ortsungebundene Dienstleistungen anbieten. Unter dem Motto „Digitaler werden - Sparkasse bleiben“ werden wir mit der Zukunft gehen, ohne unsere typischen Sparkassen-Werte, wie die Nähe zu den Menschen, aufzugeben.

Die Finanzwirtschaft befindet sich in einem enormen Umbruch, insbesondere die anhaltende Niedrigzinsphase verdeutlicht dies. Wenn Sparen sich nicht mehr rentiert, dann schadet dies dem Vermögensaufbau in der Bevölkerung in hohem Maß. Das wollen wir nicht hinnehmen, weil es Alternativen zu den klassischen Sparprodukten gibt. Wir möchten deshalb für unsere Kundinnen und Kunden den Blick auch auf die Möglichkeit einer Wertpapieranlage öffnen. Jede und jeder hat ein Recht auf eine kompetente Wertpapierberatung - unsere Beraterinnen und Berater freuen sich auf die Gespräche.

Wichtig ist und bleibt für die Sparkasse Heidelberg, als vertrauenswürdiger Partner die Entwicklung in der Region und in der Gesellschaft dauerhaft positiv zu unterstützen - und damit zu einer weiteren Erhöhung der Lebensqualität beizutragen.

 

3. Erlebten Sie den plötzlichen Vorstandsvorsitz als große persönliche Herausforderung? Haben Sie noch Zeit für sich selbst?

Für ein so großes Haus in einer so prosperierenden Region die Verantwortung zu tragen, ist sicherlich eine Herausforderung, aber eine äußerst reizvolle, der ich mich gerne stelle und auf die ich mich weiterhin freue. Und schließlich ist mir diese Aufgabe aus meiner Zeit als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hockenheim und als stellvertretender Vorsitzender dieses Hauses nicht fremd.

Bereits als Vorstandsmitglied einer Sparkasse ist man quasi immer im Dienst, d.h. Zeit ist stets ein knappes Gut. Aber gerade als Vorsitzender kommen doch noch weitere Aufgaben - z. B. im Bereich der öffentlichen Repräsentation oder in der Gremienarbeit - hinzu, die den Terminkalender noch enger werden lassen. Aber es macht mir großen Spaß!

Ganz wichtig bleiben mir jedoch die Freizeitgestaltung mit meiner Familie und das Treffen mit Freunden. Und natürlich die Spaziergänge mit unserem Hund, die mich abschalten lassen. Und dafür reicht die Zeit noch.

 

4. Sie sind in Trier geboren, waren einige Zeit im Fränkischen und leben nun seit 15 Jahren in Hockenheim. Was gefällt Ihnen an der Kurpfalz besonders? Vermissen Sie etwas?

Wir leben hier in einer wirklich schönen Region - wirtschaftlich stark, mit einem exzellenten kulturellen Angebot und enormen Freizeitwert. Die Infrastruktur - auch an sozialen Einrichtungen - ist hervorragend und das sonnenverwöhnte Klima tut sein Übriges. Insgesamt genießt man hier eine hohe Lebensqualität und ein positives Lebensgefühl. Das war mir von Anfang an wichtig. Deshalb habe ich mich hier auch gleich zuhause gefühlt! Und da mich die Kurpfalz auch an die Region meiner Jugendzeit an der Mosel erinnert, vermisse ich hier wirklich
nichts. Dies gilt übrigens auch für meine Frau, die ursprünglich aus Mittelfranken stammt.

 Cookie Branding

i